ORTSWEINE

Puristisch, Authentisch,  Einzigartig - die Botschafter der Mainschleife:

Die Ortsweine dieser Linie zeigen ihre Herkunft aus unseren Weinbergen um die Winzerorte Nordheim und Sommerach. Geprägt vom Muschelkalk stehen die Herkunft und der Boden hier klar im Fokus.

Sie sind konsequente Vertreter unserer Stilistik - Frankenwein mit Profil!

SILVANER

Schon in der Nase liegt der Boden im Fokus: Ein kühler Hauch vom Muschelkalk liegt mit Anklängen von nassem Stein über der feinen Frucht nach Birnen und Quitte.
Am Gaumen wird die Mineralik des Bodens fast haptisch wahrnehmbar. Ein kalkiger Grip auf der Zunge stemmt sich gegen den ansonsten runden cremigen Charakter des langen Hefelagers. Hinzu kommen salzige Eindrücke nach Wildkräutern und Streuobst.
Ein Wein der förmlich die Atmosphäre der Nordheimer Lagen transportiert: Ein geschmackliches Panorama von den Main-Auen im Tal mit den alten Obstbäumen bis hin zu den kargen muschelkalkreichen Rebenhängen!


MÜLLER-THURGAU

Die so oft unterschätzte Rebsorte von Herrn Prof. Müller aus dem Kanton Thurgau.

In diesem Ortswein versuchen wir die mineralische Tiefe der Rebsorte neu auszuloten. Der Wein kommt von alten Rebstöcken aus lehmhaligen Parzellen in den kühleren Nordheimer Kreuzberg-Lagen.

Im Bukett besticht er sofort durch eine sortentypische florale Fülle und kräutrig-muskatige Würze.

In mundfüllender ätherischer Präsenz drückt sich dieser  Wein mit Dichte und Nachdruck an den Gaumen. Zeigt mehr als man der Rebsorte gemeinhin zutraut und hinterlässt einen langanhaltenden vom Muschelkalk geprägten salzigen Hachhall.


WEISSER BURGUNDER

Der jugendliche Ortswein aus den Nordheimer Lagen steht für frühlingshafte Frische und verkörpert dicht gewoben den langjährigen ökologischen Anbau unserer Reben.
Ein kühler Hauch vom Muschelkalk liegt mit Anklängen von nassem Stein über dem feinen Duft nach grünem Apfel und nektarreichen Blüten.
Am Gaumen wird die salzige Mineralik des Bodens fast haptisch wahrnehmbar: Eine frische Säure und ein kalkiger Grip auf der Zunge stemmen sich gegen den ansonsten runden burgundischen Charakter des langen Hefelagers. Hinzu kommen Eindrücke nach floralen Wildkräutern sowie Nuancen von Äpfeln, Aprikosen und trockenem Heu.


CHARDONNAY

Aufgrund unserer Muschelkalkböden fühlt sich die Chardonnay-Rebe bei uns bestens aufgehoben:
Trotz geringem Alkoholgehalt steht im Glas ein sehr konzentrierter Wein, durch bewusst niedrigerer Erträge im Weinberg. Das große Vorbild im Weinbau ist hier natürlich Frankreich.
In der Nase zunächst sehr reduktiv und zurückhaltend, stark geprägt von der Hefe: Neben frischem grünen Apfel und Heu zeigen sich auch exotische Anklänge nach Stachelbeere und Ananas.
Am Gaumen frisch - der Wein zieht, will weiter. Man beißt in einen saftigen Apfel gepaart mit cremig-hefigen Aromen und einer fast erdig-salzigen Mineralik. Getragen wird alles von den fein eingebundenen Phenolen des Holzfasses. Im Abgang eine andauernde burgundisch-süßliche Präsenz im Mund und langer Nachhall. Chardonnay mit Profil!


BRONNER

Eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte (kurz PIWI), deren Name natürlich zunächst stutzig macht und so gut wie nicht bekannt ist. In ganz Deutschland stehen gerade einmal drei Hektar im Anbau - eine echte Seltenheit.
Generell kann Bronner aufgrund seiner neutralen und zurückhaltenden Aromatik mit den Burgundersorten verglichen werden. Für uns ist es der ‚vergessene Burgunder‘, der erst mit einigen Jahren Flaschenreife seine Komplexität voll entfalten kann.
In der Nase wirkt er mineralisch matt und zurückhaltend herb nach Wiesenkräutern gepaart mit reifen aufgeschnittenen Äpfeln.
Erst auf der Zunge zeigt er, was in ihm steckt: Die Reife tut ihm gut. Kraftvoll elegant drückt er sich an den Gaumen mit einer breiten Fülle an gelber Frucht und einer feinen mineralischen Salzigkeit. Im Abgang hallt seine mundfüllende Konsistenz noch lange nach.


SPÄTBURGUNDER

Der Spätburgunder-Ortswein aus unseren Nordheimer Lagen ist sozusagen der kleine Bruder zu unserem Spätburgunder-Lagenwein.
Der Wein lagerte 36 Monate auf der Feinhefe in ausgesuchten Barriquefässern aus 3./4. Belegung.
Er zeigt eine kräftig strahlende rubinrote Farbe. In der Nase ein ätherisch-kühles Bukett roter Beerenfrüchte gepaart mit rauchig-würzigen Anklängen von Kräutern, Eiche und Wacholder.
Am Gaumen zeigt er sich durch seine Reife fein und ausbalanciert. Die samtige Phenolstruktur und feine Adstringenz auf der Zunge wird getragen von einer breiten Palette an roten Fruchtaromen und Gewürzen.
Ein wilder und vielleicht nicht unbedingt sortentypischer Spätburgunder, der durch die nun ideale Reife ein Abbild seines kühlen Jahrgangs 2011 im Glas widerspiegelt.


CUVÉE No. 4

Hinter dem Wein verbergen sich die Rebsorten Spätburgunder und Regent. Als mittlerweile vierte Cuvée in dieser Zusammenstellung trägt sie bei uns den entsprechenden Namen - Nummer Vier.
Hier schmiegt sich der filigrane und elegante Spätburgunder an den fruchtigen und kräftigen Regent zu einem eigenständigen und ausdrucksstarken Wein!
Im breit aufgehenden Bukett erkennt man vielfältige Anklänge nach dunklen Beeren und Gewürzen. Am Gaumen wird der wuchtige Körper getragen von gerösteten Holznuancen und einem fein strukturierten Gerbstoffgerüst, das ihn lange präsent hält.
Für uns in seiner Stilistik kein typisch deutscher Rotwein, sondern eher vergleichbar mit Weinen aus dem Süden Frankreichs.