"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!"
Diese Weine bilden unsere persönliche Spielwiese: experimentell, durchaus schräg und gerade deshalb so erfrischend anders!
In der Gegenstrom-Linie sind während der Gärung im Holzfass und auch in den anschließenden Monaten der Lagerzeit auf der Vollhefe ca. 10% ganze Beeren im Wein enthalten. Bis in den Juli verbleiben die Weine so ohne Schwefel auf der Hefe. In dieser Zeit werden durch den Alkohol verschiedenste Aroma-, Extrakt- und Gerbstoffe aus den Beerenschalen und -kernen ausgelaugt. Sie verstehen sich als zugängliche Brückenbauer hin zu den radikaleren maischevergorenen Orange- und Naturweinen:
Diese etwas anspruchsvolleren Weine wären beispielsweise unsere einmalige SCHEUREBE und unser orangener TRAMINER, der ganz archaisch zu 100 % auf Stiel und Stängel vergoren wurde.
Ein weiteres "Experiment", das wir sehr schätzen, ist unser QUERSTROM - ein Süßwein aus getrockneten Trauben. Ein ebenfalls uraltes Verfahren ähnlich dem "Strohwein" aus Österreich oder dem "Vin Santo" in der Toskana.
Die Weine in dieser Rubrik erweisen sich meist nicht gerade als typische Vertreter ihrer Rebsorte und schaffen es, festgefahrenen Vorurteilen und eingestaubten Sorten-Klischees gekonnt den Spiegel vorzuhalten:
Weine von belebend anderer Machart - eine neue Dimension des Weingenusses und unser persönliche Zugabe zur großen internationalen Naturwein-Bewegung!
