Unsere Arbeit im Keller

Wenn nach dem Sommer der richtige Zeitpunkt zur Handlese gekommen ist, wird im Keller des Weingutes der konsequent ökologische Weg fortgesetzt.
 

Nach schonender Kelterung der Trauben und Vorklärung des Mostes werden seit einigen Jahren alle Weine unseres Weingutes wieder spontan (ohne die Zugabe von Reinzuchthefe) vergoren. Grundlage ist hier eine wilde Hefeflora aus Weinberg und Keller.

Unsere Weine werden überwiegend in Eichenholzfässern ausgebaut, die auf ein stolzen Alter von bis zu 70 Jahren zurückblicken können.  Durch ihre kunstvollen Verzierungen werden sie zu wahren Schmuckstücken im Keller.

 

Wein ist ein Genussmittel – und braucht zu seiner Entstehung deswegen Zeit. Da wir auf alle erlaubten Schönungsmittel und Zusatzstoffe in der Weinbereitung verzichten wollen und ohne größere Eingriffe den Wein auf die Flasche begleiten, möchten wir strikte Natürlichkeit schmeckbar und erfahrbar machen.

Damit das Potential aus unseren Trauben unverfälscht in Ihr Glas gelangt, geben wir den Weinen die Zeit, die sie zur Entfaltung brauchen. Dies erfolgt über ein langes Hefelager bis in den Mai ohne oder mit nur geringer Schwefelgabe. So reifen sie in Ruhe zu ihrem bukettreichen und vollmundigen Charakter heran. Nach dem Abstich von der Hefe und der behutsamen Filtration füllen wir die Weine meist erst im August oder Anfang September auf die Flasche. Sie gelangen daraufhin in der Regel erst im November in den Verkauf. Große Aufmerksamkeit wird bei uns auf durchgegorene Weine mit teilweise geringer Restsüße und natürlich fränkisch-trockenem Geschmack gelegt.

 

Doch bei der Füllung endet die Entwicklung nicht: Die meisten Weine reifen auf der Flasche mindestens weitere zwei bis drei Jahre bis sie - unserer Erfahrung nach - ihr volles Potential erreicht haben. Falls Sie interessiert sind: Wir haben meist noch den ein oder anderen gereiften Jahrgang in der Schatzkammer vorrätig!